10 Tipps für ein nachhaltiges Leben

Zero Waste ist im Trend - das ist keine Frage mehr. Wer daran vorbeigekommen ist, lebt wohl hinter dem Mond oder auf einem Planeten ohne Mikroplastik, Einweggeschirr und To go Becher, die im Durchschnitt sowieso nur maximal 15 Minuten genutzt werden. Da Nachhaltigkeit so in ist und das auch so bleiben soll – und auch als Selbstverständlichkeit angesehen werden sollte, erfahrt ihr im Folgenden 10 Tipps wie ihr auch euren Alltag nachhaltiger und bewusster gestalten könnt.  

1.Lebensmittel selbst herstellen

Habt ihr schon mal probiert eure Lieblingspflanzenmilch für Porridge, Kaffee und Co. Selbst herzustellen? Dies ist ganz einfach: Für selbstgemachte Haselnussmilch etwa braucht ihr nur circa 2 Esslöffel Haselnussmus (erhältlich in jedem Supermarkt, Reformhaus oder Bioladen) und füllt ein Mixbehältnis mit Wasser auf und gibt etwas Süße (z.B. Reissirup oder auch Kokosblütenzucker) hinzu. Einmal mixen und ihr habt eure eigene Pflanzenmilch hergestellt – und das ohne weiteren Verpackungsmüll und ohne schwere Tetra Packs durch die Gegend zu schleppen. Weitere Ideen wären Smoothies, selbst gemachter Dattel-Sirup oder auch selbstgemachte Riegel – ganz frei wonach ihr Lust habt.

2. Mit Freunden zusammen einkaufen

Egal ob WG-Leben oder nicht – einkaufen mit Freund*innen macht Spaß. Egal ob für einen gemeinsamen Kochabend oder als neues Ritual – wie Einkaufen auf dem Wochenmarkt und danach bei einem Kaffee den Tag starten – und auch alleine, wenn man mal wieder gezwungen ist im Supermarkt um die Ecke einen 1kg Karotten-Beutel zu kaufen, kann man Freund*innen noch übrig Gebliebenes anbieten und so wandert auch weniger in die Biomülltonne.

3. Bücher gebraucht kaufen

Abseits vom Essen kann jede*r auch seine Freizeitbeschäftigungen nachhaltiger gestalten. Gebrauchte Bücher kosten nicht nur weniger – sondern lohnen sich auch, sodass weniger Bücher gedruckt werden müssen (eine meiner Lieblingsadressen ist hier medimops von Momax oder auch kleine Antiquitätenläden in der Stadt). Das Gleiche gilt auch im Sinne des Minimalismus für das Verkaufen alter Schätze auf Flohmärkten – dies macht nicht nur Spaß sondern bessert auch gleich den Geldbeutel etwas auf.


 

4.Tüten wieder als Müllsäcke verwenden

Einmal den eigenen Jutebeutel beim Einkaufsbummel vergessen, muss jede*r mit Sicherheit das ein oder andere Mal auf die gehasste Plastiktüte ausweichen. Um nicht allzu großen Frust zu schieben kann man diese jedoch als Plastik-Müllsäcke wiederverwenden und spart sich so die Benutzung von weiteren Plastik-Säcken.

5.Der gute alte Jutebeutel

Nicht nur hip sondern wohl die beste Art bei jeglicher Art des Einkaufens unnötige Tüten zu sparen. Am besten immer in der Handtasche für den Notfall aufbewahren. Der Notfall wird kommen und ihr werdet dankbar für diesen Helfer sein, der euch davor rettet nicht mit Paprika, Klopapier und Spüli zu jonglieren. Zusatztipp: Frisch gewaschenen Jutebeutel beim Brotkauf verwenden – an der Kasse informieren und Brottüten sparen.

6.Einweggeschirr vermeiden

Warum gibt es eigentlich das blöde Plastik überhaupt noch? Es gibt doch so geniale Alternativen zum herkömmlichen Plastikgeschirr – Glasstrohalme (wenns mal besonders fancy sein soll), Mehrwegbecher ( bei vielen Bäckereien bekommt man bereits Prozente wenn man einen eigenen Becher mitbringt) oder auch wiederverwendbares Besteck (einfach in einem kleinen Stoffbeutel mitnehmen und zwischendurch abwaschen). Auch ein Tipp – beim Käseeinkauf an der Käsetheke den Käse gleich in die Tupperware packen lassen (und sich einfach mal trauen deswegen nachzufragen).

7.Weniger und bewusst konsumieren

Vintage kaufen – nicht nur weils cool ist, sondern auch weil es der Massenproduktion von Kleidung entgegenwirkt und ihr auch so die Möglichkeit habt, tolle individuelle Kleidung zu ergattern. Immerhin wurden in der Bekleidungsindustrie im Jahr 2014 100 Milliarden Kleidungsstücke produziert (Quelle: Greenpeace 2015). Wenn es doch mal was Neues sein soll auf Fair Fashion setzen. Gemäß dem Motto weniger kaufen, dafür eine bessere Qualität und ein gutes Gewissen. Meine Lieblingsmarken sind hier Armed Angels, Jann June, Daria Deh und Elementy Wear.

8.Tierversuchsfreie Kosmetik

Obwohl in Deutschland Tierversuche verboten sind, setzen doch große Marken auf die Produktion in China, wo Experimente an Tieren erlaubt sind. Meist verschwimmen die Grenzen und der Konsument kann sich nicht mehr sicher sein, mit welchen Unternehmen das vermeintlich tierversuchsfreie Label zusammen arbeitet. Ob eure Kosmetik tierversuchsfrei ist könnt ihr zum Beispiel an dem Cruelty-Free Hasen, dem Naturkosmetik Siegel oder auch dem Vegan Zeichen erkennen. Seit Jahren nutze ich Naturkosmetik die nicht nur tierversuchsfrei ist sondern auch meiner Haut durch die Richtigkeit der Angaben von Inhaltsstoffen zu Gute kommt. Auf das Siegel achten und auch Marken von unabhängigen Kleinunternehmen in Deutschland unterstützen.

9.Ausmisten und auf dem Flohmarkt verkaufen

Wie bereits erwähnt, stellt der Flohmarkt eine tolle Möglichkeit dar um ein wenig den Geldbeutel aufzubessern und neuen Platz zu schaffen. Jede Stadt bietet Flohmärkte an – einfach mal auf der Seite des Wohnorts informieren und mit Freunden zusammen an einem Tisch die Sammlung der vergessenen Plüschtiere verkaufen. Macht nicht nur Spaß sondern ist auch eine schöne Möglichkeit mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu kommen – und vielleicht dem ein oder anderen Kind eine Freude durch altes Spielzeug zu machen.

10.Öfters selbst kochen

Ein Dinner im Lieblingslokal ist schon was Feines – aber auf längere Zeit gesehen auch recht kostspielig. Um zudem die Macht über die Zutaten zu haben und auch etwas auf eine gesunde Ernährungsweise zu achten empfiehlt es sich daher oft selbst zu kochen. Gesund muss nicht gleich teuer sein! Auch mit wenig Geld kann sich jede*r eine ausgewogene Mahlzeit zubereiten. Hierbei wiederum den Verpackungsmüll so gut es geht reduzieren oder auch mal den bereits in fast jeder Stadt vorzufindenden Unverpackt-Läden eine Chance geben. Und sollte dann mal der Hunger vorzeitig gestillt sein – Reste aufbewahren, mit Freuden teilen oder mit in die Schule, Uni oder zum Arbeitsplatz am nächsten Tag nehmen.


Dieser Blogartikel wurde geschrieben von der lieben Karina, die unsere 2. Gastschreiberin ist und sie hat uns außerdem Links zu den Themen zu kommen lassen, die wir hier mit reinpacken!

 

Die Links:

Fair Fashion: https://www.dariadeh.com

https://elementywear.com/en/

https://jannjune.com

https://www.armedangels.de/msclkid=89f0dc27f3c515cd3c5780490ff86124&utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=armedangels%20DE%20-%20Allgemein&utm_term=armedangels&utm_content=Allgemein .

 

Gebrauchte Bücher:

https://www.medimops.de

 

Link zu tierversuchsfreien Unternehmen: https://kosmetik.peta.de

 

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